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Vor 30 Jahren hörte die Sowjetunion auf zu existieren. Seitdem gehen 15 Staaten zwischen Ostsee und Pamir-Gebirge ihre eigenen Wege. Welche Republiken sind erfolgreich? Wo gibt es neue Abhängigkeiten von Moskau?
Kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kaufte sich das US-Eishockeyteam der Pittsburgh Penguins in den berühmten Nationalclub der Roten Armee ein, um mit einem Sport-Joint-Venture, wie es die Welt noch nie gesehen hatte, Geschichte zu schreiben. Der hochgelobte Dokumentarfilm erzählt die unglaubliche, wahre Geschichte vom Zusammenprall zweier Supermächte, von Kapitalismus und Opportunismus auf der Suche nach dem Glück.
Russland und China wollen in einer neuen Weltordnung führende Rollen spielen und bestreiten Washingtons Anspruch.
Seit die neue amerikanische Regierung weltweit um Unterstützung für ihre China- Politik wirbt, ist auch Peking verstärkt auf der Suche nach Rückendeckung. „Schauen Sie einfach auf die Karte“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, „dann werden Sie sehen, dass China Freunde auf der ganzen Welt hat.“ Deshalb müsse man sich keine Sorgen machen, wenn die Vereinigten Staaten sich mit ihren Verbündeten koordinierten, als wollten sie einen „Bandenkrieg“ beginnen. Beim ersten amerikanisch-chinesischen Treffen nach dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden hatte China den Anspruch des Westens in Frage gestellt, die „internationale Gemeinschaft“ zu repräsentieren. Nach dem Treffen begab sich Peking auf einen diplomatischen Marathonlauf, um seinen globalen Einfluss sichtbar zu machen. Eine Blockbildung ist das zwar noch nicht, doch es treibt die Polarisierung voran. Der Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in China im März 2021 folgte nicht zufällig unmittelbar auf den amerikanisch-chinesischen Schlagabtausch in Alaska. Auch aus russischer Sicht kam das Treffen gelegen. Hatte doch Biden den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerade als „Killer“ bezeichnet und Sanktionen wegen der Vergiftung des Oppositionspolitikers Alexej Nawalnyj verhängt. Passend dazu unterschrieben Lawrow und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi eine Erklärung, die dazu aufruft, den Schutz der Menschenrechte nicht zu „politisieren“ und darauf zu verzichten, sie „als Vorwand zur Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten“ zu nutzen. Westliche „Einmischung“ verurteilen Moskau und Peking auch in einem Punkt, dem zufolge es keinen „Einheitsstandard des demokratischen Modells“ gebe. Sie rufen die „internationale Gemeinschaft“ vielmehr auf, „eine fairere, demokratischere und rationale multipolare Weltordnung“ zu schaffen. Darin drückt sich Chinas und Russlands Anspruch aus, bei der Schaffung einer solchen neuen Weltordnung eine führende Rolle zu spielen. Außerdem wird der Vorrang des Völkerrechts hervorgehoben; angesichts der im vergangenen Jahr geänderten russischen Verfassung, die das Völkerrecht unter den Vorbehalt der Vereinbarkeit mit nationalem Recht gestellt hat, mutet das seltsam an, ist faktisch aber lediglich eine neue Tirade gegen „einseitige“ westliche Sanktionen. Das China dabei auf eine ältere russische Linie eingeschwenkt sei. Dazu gelobte Lawrow, man werde „alles tun, damit die russisch-chinesischen Beziehungen in Sicherheit sind und nicht von Seiten unfreundlich gesinnter Staaten bedroht werden“.
USA  der Welt Beherrscher der Erde!
Es ist ein Krieg, den es offiziell gar nicht gibt: Im Schattenkrieg werden Konflikte ausgetragen, in denen Söldner, Hacker und Drohnen an die Stelle regulärer Armeen treten.
Elf Jahre wütete der Krieg zwischen Nordvietnam und den USA. China und die Sowjetunion unterstützten die Vietnamesen und standen damit der Supermacht USA gegenüber. Die Amerikaner warfen im Verlauf des Krieges acht Millionen Tonnen Bomben auf Vietnam ab, mehr als doppelt so viel wie im gesamten Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen. Viele Vietnamesen litten außerdem unter dem Einsatz hochgiftiger Chemikalien, wie dem Pflanzengift "Agent Orange", das die Amerikaner im Dschungel versprühten.
Der Vietnamkrieg - die wichtigsten Daten
Mit illegalen Geschäften wird viel Geld verdient, Organisierte Kriminalität beeinflusst Politik und Wirtschaft, auch der Terror profitiert. Kann dieses globale Netzwerk zerstört werden?
Seit 1978 kommt es zu Kriegen in Afghanistan. Sie zählen zusammengenommen mit mehr als zwei Billionen Dollar zu den teuersten Konflikten der Geschichte. 150 000 Menschen kommen ums Leben.
Putin erreicht wichtige Ziele, ohne auch nur eine Rakete abzufeuern Das Verwirrspiel im Ukrainekonflikt macht sich für den Präsidenten längst bezahlt: Russland ist schon jetzt wieder eine feste Größe in der ersten Liga der Supermächte. „Nach dieser Krise wird die Welt eine andere sein“, sagt Annalena Baerbock. Das klingt zunächst nach Floskel, nach unreflektiertem Pathos. Doch die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Außenministerin mit dieser Einschätzung richtigliegt – möglicherweise sogar unabhängig davon, ob es tatsächlich einen offenen Krieg in der Ukraine gibt oder nicht. Es gibt Indizien, dass Wladimir Putin eine Invasion wagen könnte: die militärischen Vorbereitungen, jetzt sogar mit taktischen Nuklearwaffen, das Wiederaufflammen der Gewalt im Donbass und das absurde Gerede vom Genozid an der russisch sprachigen Bevölkerung, das einen Vorwand für den Einmarsch liefern könnte. All das kann Teil des für Putin so typischen Verwirrspiels sein. Die USA werten es einmal mehr als Zeichen dafür, dass eine Militäroffensive kurz bevorsteht. Zweifel sind angebracht. Fakt ist: Putin erreicht einige seiner wichtigen Ziele, ohne auch nur eine Rakete abzufeuern. Der steigende Ölpreis belastet die westlichen Volkswirtschaften, während der große Energieexporteur Russland profitiert. Die Wirtschaft in der Ukraine ist angesichts wachsender Kriegsangst und Einkreisung ohnehin wie gelähmt.
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Energiewende? Der Vietnamkrieg