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Kult-Auto: Angler fischt Opel Manta aus der Tiefe der Donau
Ein Angler schlug Alarm, nachdem er ein Auto im Fluss entdeckt hatte. Dann die grosse Überraschung: Im Wasser lag
ein Opel Manta aus den 1970er-Jahren.
Darum gehts
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Ein Angler entdeckte einen versunkenen Opel Manta aus den 1970er-Jahren auf dem Grund
der Donau.
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Das Technische Hilfswerk Neu-Ulm barg das Wrack nach stundenlangem Einsatz aus dem Fluss.
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19 Einsatzkräfte, fünf Fahrzeuge und ein Boot waren im Einsatz.
Ein Angler machte am Sonntagmorgen in der Donau einen überraschenden Fund: Mithilfe seines Sonargeräts entdeckte er ein Fahrzeug auf dem Flussgrund. Aus Sorge, es
könnten sich Menschen darin befinden, alarmierte er umgehend die Rettungskräfte. Wenige Stunden später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Wrack um einen Opel
Manta aus den 1970er-Jahren handelte.
Wie das Technische Hilfswerk Neu-Ulm auf Facebook mitteilte, rückten nach Eingang der Meldung zunächst Einsatzkräfte zur Erkundung aus. Nachdem feststand, dass keine
Personen in Gefahr waren, begann gegen Mittag die aufwendige Bergung des Fahrzeugs.
Was macht den Opel Manta so speziell?
Der Opel Manta war ein sportliches Coupé, das von 1970 bis 1988 gebaut wurde. Mit seiner langen Motorhaube und dem markanten Heck verkörperte er den Zeitgeist der
70er- und 80er-Jahre. Technisch basierte er auf dem Opel Ascona, trat jedoch deutlich dynamischer auf. Besonders beliebt waren die Manta-A- und Manta-B-Modelle mit ihren
sportlichen Linien.
Kultstatus erlangte der Manta durch seine grosse Fangemeinde und seine Präsenz in der Popkultur. Der Film «Manta, Manta» mit Til Schweiger machte das Auto Anfang der
1990er-Jahre zur Legende. Bis heute gilt der Manta als Symbol für eine ganze Generation von Auto- und Tuningfans.
Mit 19 Einsatzkräften, fünf Fahrzeugen und einem Boot startete der Einsatz an der Donau. Das Wrack musste zunächst gesichert und für die Bergung vorbereitet werden – laut
THW keine schnelle Routinearbeit, sondern Präzisionsarbeit unter anspruchsvollen Bedingungen.
Europa soll «Zentrum der Kernenergie» werden
Von der Leyen: «Abkehr von Atomenergie war ein Fehler»: EU will Mini-Kraftwerke
Am Dienstag sprach Ursula von der Leyen beim zweiten internationalen Gipfel zur Kernenergie. Sie will Europa
zu
einem Zentrum der Atomenergie der neuen Generation machen.
Darum gehts
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnet die Abkehr von Atomkraft als strategischen
Fehler.
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Die EU will den Ausbau der Kernenergie fördern.
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Dabei setzt sie auf kleine modulare Reaktoren.
«Die Abkehr von der Atomkraft war ein strategischer Fehler», sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von
der
Leyen am Dienstag. Sie kündigte an, die EU wolle den Ausbau der Kernenergie fördern, um «eine erschwingliche
und
klimafreundliche Stromversorgung für die Industrie und die Bevölkerung sicherzustellen.»
Die EU will sich offenbar auf «kleine modulare Reaktoren» fokussieren. «Unser Ziel ist einfach: Wir wollen, dass
diese
neue Technologie in Europa bis Anfang der 2030er Jahre einsatzbereit ist», so von der Leyen.
Standardisierung und Investition
Um die Entwicklung der Mini-
Atomkraftwerke voranzutreiben, sollten Vorschriften
über die Grenzen hinweg
angeglichen werden, sagte die EU-Kommissionschefin.
Das Geschäftsmodell der
modularen Reaktoren nämlich sei auf Skalierung
angewiesen und die Kooperation
über die europäischen Grenzen hinweg von
entscheidender Bedeutung. «Der
Grundgedanke ist einfach: Wenn der Einsatz einer
Technik sicher ist, muss es
einfach sein, sie überall in Europa einzusetzen.»
Mini-Atomkraftwerke
Kleine modulare Reaktoren
(SMR) sind Kernreaktoren mit einer Leistung von bis
zu 300 MW(e) pro Einheit, was
etwa einem Drittel der Erzeugungskapazität
herkömmlicher Kernkraftwerke
entspricht.
SMRs bieten Einsparungen bei
Kosten und Bauzeit und können schrittweise eingesetzt
werden, um dem steigenden
Energiebedarf gerecht zu werden, we die IAEA
schreibt.
Ausserdem müssten
Investitionen mobilisiert werden. «Heute kann ich
verkünden, dass wir
Investitionen in innovative Kerntechnologien mit
einer Garantie in Höhe von 200
Millionen Euro unterstützen werden», sagte von der
Leyen. Die Mittel sollten
nicht nur das Risiko von Investitionen in CO2-arme
Technologien senken, sondern
auch anderen Investoren ein klares Signal geben, sich
anzuschliessen.
«Unser Ehrgeiz beschränkt sich jedoch nicht auf kleine modulare Reaktoren. Wir müssen auch das gesamte nukleare Ökosystem stärken – von den Brennstoffen bis zur Technologie, von den Lieferketten bis zu
den Kompetenzen», sagte die Kommissionschefin.