RITTER-RUNKEL-SERIE  l. DIE STELLUNG DER RITTER-RUNKEL-SERIE Vortsetzung   Die nachfolgende, mit Nummer 152 beginnende Amerikareihe der Digedags führt die Idee der Serie fort. In 60 Heften erfährt man von den Erlebnissen der Digedags in den Vereinigten Staaten von Amerika des  vorigen Jahrhunderts: die Eroberung des Wilden Westens, der Gold rausch, aber auch der Bürgerkrieg zwischen den Nordstaaten und dem  Süden. Auch hier werden dem Leser auf unaufdringliche und amüsante Art und Weise historische Fakten vermittelt.  Die letzte der großen Reihen im Digedag-MOSAIK führt den Leser in das  Morgenland. Wirerleben, wie sich die Digedags auf der Seite der einfachen Menschen gegen verschwenderische Herrscher, korrupte Staatsbeamte und Banditen durchsetzen, wie sie unter Nutzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse tolle technische Basteleien präsentieren und, nicht zuletzt, wie sie mit ihrem Mut die Welt verbessern helfen.  Im Juni 1975, mit dem Heft Nummer 223, verabschiedeten sich die drei Digedags, was für die Freunde des MOSAIKs unerwartet und überraschend geschah. In der ägyptischen Wüste verschwinden die drei Weggefährten in einer Fata Morgana, »ein Reich, aus dem sie vor langer Zeitgekommen waren und in das sie eines Tages wieder heimkehren mußten«. Der Kreis war geschlossen, das Leben der Digedags hatte sich vollendet.  Die Gestaltung des MOSAIK-Umschlags hat sich über die Jahre nur wenig verändert. Logo und Nummernoval stehen bis zum Heft 121 in der linken oberen Ecke des Titelblatts, mit Heft 122 rücken sie nach rechts. Der jeweilige Hefttitel steht in Großbuchstaben am unteren Rand.  Die Nummer 100 im März 1965 wird mit einem Ehrenkranz um das Nummernoval auf der Titelseite gewürdigt, und auch auf Seite 2 ist der Titel mit einer zusätzlichen, umkränzten »100« am oberen Rand geschmückt. Bald darauf, im Dezember 1965, feiert das MOSAIK ein weiteres Jubiläum. Man findet den Titel des Heftes 109 »Der Grenzstratege« erst auf Seite 2. Auf dem Umschlag präsentieren uns die Digedags den Grund für das ungewöhnliche Titelbild: »10 Jahre MOSAIK«.  1967, mit dem Heft 122, ändert sich das Nummernoval auf der Vorderseite. Die Datumsangabe entfällt, und der Preis steht bereits ab Heft 121 im  Impressum auf der Rückseite.  Und noch eine Veränderung im Druckvermerk fällt auf. Das MOSAIK  wird nun exportiert: in die Bundesrepublik Deutschland und nach Westberlin, nach Finnland und nach Österreich. Im anderen Teil Deutschlands kostet das Heft vorübergehend 0,80 DM, ab Heft 128 (Juli 1967)  0,60 DM. Es bleibt zu vermuten, daß dieser Preisnachlaß dem politischen Grundsatz zuzuschreiben war, daß eine Mark (als Währung der  DDR) gleich einer Mark (als Währung der Bundesrepublik) zu sein  hatte. Ab Heft 146 (Januar 1969) heißt der andere deutsche Staat im Impressum nicht mehr Bundesrepublik Deutschland, sondern Deutsche Bundesrepublik, ab Heft 192 (November 1972) steht wieder die offizielle  Bezeichnung, allerdings als Kürzel: BRD
Mosaik
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