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Tagebaurestloch angedeutet im Findlingspark Nochten
Dazu kamen noch die Schneisen für Hochspannungsleitungen, die Strecken der Grubenbahnen und sämtliche technischen Bauwerke, die alle Platz beanspruchen. Tatsächlich konnte man oft von "Mondlandschaften" sprechen. Wenn die Braunkohle abgebaut war, bleiben die "Restlöcher", die sich rasch mit Wasser füllten und zu Seen anwuchsen. Am bekanntesten sind der Knappensee bei Großsärchen, der Silbersee bei Lohsa und das Restloch Mortka. Die neuen Seen sind bereits zum Lebensraum vieler Tiere geworden, und in der Zeit des Vogelfluges im Frühling und im Herbst sind sie Rastplätzen für die Zugvögel. Nach Jahren entstanden Schilfgürtel und viele andere Uferpflanzen siedelten sich an. Auf Hochhalden sind neue Bodenschichten aufgebracht und mit Wald bepflanzt worden. Hierher sind die wildlebenden Tiere zurückgekehrt. Es ist beinahe verwunderlich, daß solche neuen Landschaftensformen aus Menschenhand hervorgegangen sind.
©2021 Henry Aurich
Starke Frauen - Starke Geschichten Die Töchter der Revolution Film von Dolya Gavanski Oft heroisch, manchmal tragisch, mal komisch - so verschieden wie die Frauen selbst, sind auch ihre Geschichten und Erlebnisse rund um die proklamierte neue Weiblichkeit nach der Revolution in der Russland. Denn es waren vor allem auch die Frauen, die sich plötzlich in völlig neuen Rollen wiederfanden und vor bislang unbekannten Herausforderungen standen. Die russische Revolution erschuf nicht nur ein neues politisches System. Sie war ebenso die Bühne für eine beispiellose Entwicklung für die Frauen: Frausein wurde neu definiert und erschaffen. Und zwar so revolutionär und einmalig, dass diese Frauen im Grunde den Weg für jeden feministischen Fortschritt auf der Welt geebnet haben: das Recht auf Freiheit und Bildung; das Recht auf Kinder und Arbeit; das Recht auf Sicherheit und Gleichberechtigung den Männern gegenüber. Gleichzeitig wurden die Widersprüche und die Vielzahl der Rollen zu einer fast unerträglichen Last für manch einzelne Betroffene - wie es so oft geschieht, wenn Geschichte geschrieben wird und neue Entwicklungen sich ihren Weg bahnen. Der Film stellt uns diese Töchter der Revolution von Angesicht zu Angesicht gegenüber und lässt uns teilhaben an ihren Gedanken, ihren Gefühlen, ihren Hoffnungen und Ängsten. Ergänzt werden die persönlichen Lebensgeschichten durch einzigartiges und zum Teil bisher ungesehenes Archivmaterial. So wird eine Kultur sichtbar, die, scheinbar weit entfernt, noch immer in den Köpfen und Herzen vieler Menschen in den ehemaligen sozialistischen Ländern präsent ist.
In Russland verachtet, in Deutschland verehrt Michail Gorbatschow: ein Jahrhundertpolitiker Michail Gorbatschow wollte mit Glasnost und Perestroika ab Mitte der 1980er-Jahre die UdSSR reformieren. Tatsächlich ermöglichte er mit seiner Politik das Ende des Kalten Krieges und 1990 die deutsche Einheit. Im Westen wird Gorbatschow dafür verehrt, im eigenen Land hingegen gilt er als "Totengräber der UdSSR". Michail Gorbatschow wurde am 2. März 1931 als Sohn von Bauern in Stawropol geboren. Nach der Schule, die er mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, studierte Gorbatschow Jura an der Lomonossow-Universität Moskau. Er sei "geistig unabhängig und selbstbewusst bis zur Arroganz" gewesen, schreibt sein Biograf William Taubman. Gorbatschow war bettelarm, er lief ohne Socken herum und wochenlang in einem Anzug. "Aber ich fühlte mich großartig", notierte Gorbatschow später. Bei einer Tanzveranstaltung lernte er 1952 die Soziologie-Studentin Raissa Titarenko kennen. "Wir waren uns von Anfang an über unsere Gefühle im Klaren", beschrieb Raissa später ihre erste Begegnung. "Ein Leben ohne den anderen war fortan nicht mehr möglich." 1953 heirateten beide und zogen vier Jahre später in Gorbatschows Heimatstadt, wo seine atemberaubende politische Karriere begann.
Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie: die HASAG – Leipzigs vergessene Waffenschmiede Wo heute zum Wohl von Mensch und Umwelt geforscht wird, müssen während des Zweiten Weltkriegs mehr als 10.000 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge Munition herstellen. Die Leipziger Hugo Schneider AG (HASAG) - ursprünglich eine Lampen- und Metallwarenfabrik - steigt während der NS-Zeit zu einem der größten Rüstungskonzerne im Deutschen Reich auf. Ihre bekannteste Entwicklung ist die Panzerfaust. Ingenieur, Werksleiter und Direktor Edmund Heckler gründet später in der Bundesrepublik die Waffenfirma Heckler & Koch.
Bereits im Ersten Weltkrieg hat die HASAG auf Munitionsproduktion umgestellt, im Auftrag des deutschen Heeres, weil sie eben die technischen Möglichkeiten dazu hatten: Das Walzwerk und die messingverarbeitende Fabriken konnten relativ leicht von Lampenproduktion auf Munition umstellen und haben daran in den dreißiger Jahren wieder angeknüpft.
KZ-Lager Impressum Hitlers Reichskanzler Wende 2.Weltkrieg in der Lausitz Zeit-Geschichte des 2. Weltkrieges Nazi-Zeitkapsel Dokos
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